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Wettbewerb 3. Preis

Im August 2022 lobte die Stadt Essen einen Realisierungswettbewerb für den Neubau der Frida-Levy-Gesamtschule – eine sechszügige Gesamtschule mit Dreifachsporthalle sowie zwei Einfachsporthallen – in Essen aus.

In dem Entwurf entwickelt sich die neue Gesamtschule eigenständig und autark am neuen Standort. Ein grüner Saum rahmt das Grundstück, wirkt als Feinstaubfilter und dient der Retention von Regenwasser gemäß des 'Schwammstadtprinzips'. Der Neubau der Schule fügt sich in diesen Saum ein und vernäht sich mit ihm. Im Inneren entsteht so ein geschützter Aufenthaltsbereich, in dem sich das vielfältige, bunte Treiben des Schullebens entfalten kann. Ein weich geschwungene Sockel nimmt alle Gemeinschaftsfunktionen auf. Darüber befinden sich die Lernhäuser mit den Jahrgangsclustern. Die Anordnung der Lernhäuser folgt der Idee, alle Unterrichtsräume zum Grün hin zu orientieren und eine Ausrichtung zu den hochfrequentierten Straßen zu vermeiden. Dem Verlauf der vorhandenen Topografie folgend nimmt die Geschossigkeit der Lernhäuser Richtung Varnhorststraße ab. Aufgrund der kompakt angeordneten Gebäude verbleibt ein ausreichend großer Freiraum als Pausenfläche im Binnenbereich. Daher kann die Nutzung der Dachflächen im Wesentlichen der Regenwasserrückhaltung, Retention und Photovoltaik vorbehalten bleiben.

Für unseren Beitrag in Zusammenarbeit mit RMP Stephan Lenzen, ISW Ingenieur GmbH Schmidt & Willmes, imagine structure GmbH und knp.bauphysik Ingenieurgesellschaft mbh erhielten wir den 3. Preis.

© RMP Stephan Lenzen

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