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Brüder-Grimm-Schule Gießen

Energieerzeuger statt Energieverbraucher

Eine einfache pavillonartige Holzstruktur setzt sich als selbstverständliche Kubatur in das vorhandene grüne Schulgrundstück. Durch die kompakte Anordnung entstehen großzügige gut proportionierte Freiräume, die den parkartigen Bestand fortschreiben.

Das neue zweigeschossige Schulgebäude gliedert sich in offene, flexible Jahrgangscluster an den Seiten und eine zentrale Mitte. Dieses Herz der Schule vereint im Erdgeschoss die gemeinsame Veranstaltungsfläche, Bibliothek, Musik und Küche. Zwei Eingänge für die unterschiedlichen Altersstufen und die vorgelagerten Garderoben an den Cluster-Eingängen setzen das pädagogische Konzept auf einfache und übersichtliche Weise um.

Die Lage des Gebäudes gliedert das Schulgrundstück in einen vorgelagerten Eingangsbereich und einen großzügigen, abwechslungsreichen Pausenbereich, der sich in die parkähnliche Umgebung der bestehenden Sport- und Schulanlagen einfügt. Die klare Gliederung ermöglicht den teilweisen Erhalt von vorhandenen Außenanlagen und eine sehr wirtschaftliche Bauweise des Gebäudes als Holzkonstruktion.

Realisierungswettbewerb: Neubau der IGS Brüder-Grimm-Schule mit Föderbedarf inkl. Außenanlagen

Ort: Gießen

Auftraggeberin: Universitätsstadt Gießen

BGF: 12.050 qm

Projekt Team: Tim Denninger, Jan Hertel, Markus Kilian, Diana Reichle, Michael Scholz mit Shira Bongert, Erna Franca, Alexander Meyer, Alexander Scho, Dominik Wojdak in Zusammenarbeit mit Knüvener Architekturlandschaft

 

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